Mittwoch, 27. April 2016

Ich kann nicht aufhören....

Ich kann nicht aufhören, ich muß Euch noch welche zeigen.

Guten Morgen, Ihr lieben Stickerinnen,
Liebsten Dank für die netten Kommentare zur Mini-Nähmaschine,
ich freu mich riesig, dass ihr sei so gerne mögt.

Und weil meine Probestickerinnen ja auch soooo fleissig waren, gibt es jetzt noch eine Ladung Inspirationen, wie man es machen kann.



















Lieben Dank Euch!

Da es mehrere Anfragen gab, wieviel man jetzt mit der Hand nähen muß, hier  nochmal ein Einblick in die Anleitung. Es sind wirklich nur ein Paar Stiche und wer nicht soooo fit ist im Handnähen, kann das trotzdem.


 Die Datei bekommt ihr für den 10x10cm Rahmen
und für Rahmen ab 13x18cm  

Wer mag, darf mir gerne Bilder seiner fertigen Mini-Nähmaschinen schicken, ich zeige sie gerne hier und auf fb? 
Dann bitte einfach an meine email-Adresse
 (regenbogenbuntes at gmx.de) 

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Dienstag, 26. April 2016

Sticksoftware Bernina V7 - die Blockfunktion

Ich schreibe regelmäßig im BERNINA - blog Tutorials für die Bernina Sticksoftware V7. Heute wird es kreativ, ihr kennt sicher alle die wunderschönen, langen Stiche, die einen satinartigen Charakter haben? 

Ich zeige, wie man solche Elemente erstellt und worauf man dabei achten muß. Man kann damit wirklich schöne Akzente setzen. 




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Freitag, 22. April 2016

MiniNähmaschine Designbeispiele

Hier kommen die ersten Designbeispiele meiner Probestickerinnen.
Diesmal waren wirklich fast alle aus meiner Gruppe dabei, sogar die, die ITH nicht so mögen oder für nötig halten oder nicht gerne mit der Hand was zusammennähen, haben sich aufgerafft und ein Nähmaschinchen gestickt und genäht.
Unmöglich die alle in einem Post zu zeigen, da kommen mehrere Posts zusammen.




 von AnneSvea





 

 

Danke an Euch alle für Eure Unterstützung!

Alle Infos zur Datei, auch ein Bild von der Anleitung findet ihr hier im blogpost von gestern.
Liebe Grüße

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Donnerstag, 21. April 2016

Mini-Nähmaschinen ITH Stickdatei

Guten Morgen,
wie immer gibt es zu meinen Stickdateien einen kleinen Einblick, woher die Inspiration dafür kam. Das ist hier ja nicht schwer. Genähte kleine Nähmaschinen hat es ja schon ewig gegeben, ich meine mich zu  erinnern, dass so eine "Miniatur" sogar mal in einem Nähbuch war, (war das evtl von Tild* ?) muß schon ewig her sein. Auch auf pinterest etc. findet man reichlich Anleitungen, solche Mini-Nähmaschinen zu nähen. Auch gestickte Nähmaschinen, auch ITH hat es schon gegeben, aber eben nicht so zum Stehen, genauso wollte ich es aber. Ich habe also die Mini-Nähmaschine nicht erfunden, sondern so für mich und die Stickmaschine umgesetzt.



Das reine Nähen einer solchen Mini-Nähmaschine ist erstens eine ziemliche Friemelei, solche kleinen Kurven und Elemente zu nähen und zweitens sieht es ja schon netter aus, wenn man kleine Details gestickt hat. Mir schwebte also vor, einen Nähmaschine zu machen, die richtig steht, dafür braucht es eben 2 Teile, also 3-D und nicht "nur" einen Anhänger. Und nostalgisch mußte es natürlich sein. Und das geht natürlich wunderbar in der Stickmaschine!

 

Ein "Nähtisch" und die "Nähmaschine" obendrauf ..... mit allen Details, die eine Nähmaschine so zwingend braucht: Nadelplatte, Rädchen für Stichwahl und Fadenspannung, Knöpfen hier und da. Und die anderen Kleinteile werden aus dem Fundus Eurer Nähzutaten ergänzt.

 

Gestickt wird die Mini-Nähmaschine in 2 Teilen, die dann mit ein Paar Handstichen zusammengenäht werden. Man kann sie unten ganz flach machen, indem eine Pappe eingelegt wird, oder eben bauschig, dann perfekt auch als Nadelkissen.
Die niedlichen kleinen Holz-Garnrollen könnt ihr u.a. günstig bei Stoffehaus erwerben. Die shop-Betreiberin hat auf meinen Wunsch kleine Sets für Euch eingestellt. Es gibt 2 Größen Röllchen, die kleineren sind für die kleinste Maschine am Schönsten. Man kann natürlich auch selbst Röllchen aus Papier oder Holz basteln.

 

Ich habe das Maschinchen in 3 Größen erstellt. Die kleinsten kann man sogar im 10x10cm Rahmen herstellen, hierfür habe ich extra eine kleine Stickdatei im shop eingestellt. Die mittlere und große brauchen einen 13x18cm Rahmen und hat man einen Rahmen ab 16x26 cm, kann man die beiden Teile der großen sogar fix in einem Rahmen sticken, bei 13x18cm wird Oberteil und Unterteil in je einem Rahmen gestickt. Die Stickzeit ist ca. 12 Minuten für beide Teile in einem Rahmen. geht also ganz zackig. Hier sieht man die einzelnen Dateien:




Das Fertigstellen geht ganz einfach. Wie immer habe ich eine sehr ausführliche, auch für Stickanfänger geeignete Anleitung mit vielen Bildern erstellt. Auch wer noch nie ITH gemacht hat, kommt damit spielend zurecht. 



Diesmal waren beim Probesticken und Designbeispiel erstellen wirklich alle begeistert, sogar ein Paar Kolleginnen haben mir Designbeispiel gemacht. Ihr werdet sie sicher auf den blogs entdecken. Ich werde sie aber in den nächsten Tagen auch hier noch zeigen. 


Alle weiteren Infos sollten in den dawanda-shop Angeboten stehen.
Wenns Fragen gibt, gerne hier als Kommentar. Die gewerbliche Nutzung ist natürlich erlaubt, Näheres dazu auch in der Artikelbeschreibung im Shop.

Viel Spaß beim "Basteln"
 

Ausländische Kunden kaufen bitte per sofort-Download bei
Alles-für-Selbermacher, dort werden die Dateien evtl. noch heute verfügbar sein.

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Freitag, 15. April 2016

Sprühkleber und Klebevliese zum Sticken

Ihr kennt es sicher alle, die einen schreien laut "NEIN" wenns um Sprühkleber geht beim Sticken, die anderen schwören, dass richtig gute Stickergebnisse auf Stretchstoffen und anderen heiklen Stoffen nur damit in höchster Qualität zu sticken sind. Und wie ist das mit dem selbstklebenden Stickvlies? Da gibt es immer viele Fragen und viele Halbwahrheiten, persönliche Meinungen und Gerüchte.
Ich sage, es kommt darauf an WIE man die Produkte verwendet! 


Ich werde in diesem Post die verschiedenen Produkte vorstellen und Euch erklären, wie ihr sie benutzt und wann welches davon geeignet ist. Nähpark hat mir zu diesem Test einige Produkte zur Verfügung gestellt, ich selbst habe natürlich zu Hause nicht ein so großes Sortiment! Am Ende gibts noch ein Kurzinterview, das Euch die Auswirkungen von Klebevliesen und Sprühkleber auf die Maschinen aus Techniker-Sicht erklärt.
Getestet habe ich sowohl selbstklebendes Stickvlies, davon 4 Sorten, als auch 6 verschiedene Sprühkleber für die Textilverarbeitung.

Warum überhaupt kleben?
Mit selbstklebendem Vlies oder Sprühkleber lässt sich Stoff fixieren, ohne, dass er in den Stickrahmen eingespannt werden muss, so vermeidet man Abdrücke des Stickrahmens auf dem Stoff UND kann kleine Stoffstücke auf dem Vlies anbringen, die zum Einspannen zu klein wären oder Stoffe fixieren, die zum Einspannen schlicht zu dick oder steif sind, wie z.B. Leder oder Gurtband. Ebenso klebt man gelegentlich dünne und dehnbare Stoffe auf, hier auch vor dem Einspannen des Vlieses, damit sie beim Sticken wirklich ohne Dehnung fixiert sind. Dies ist wirklich nur bei sehr dichten oder grossen Motiven nötig. Grundsätzlich stablilisieren man so den Stoff auf dem Vlies, sodass er sich weder dehnen, noch verrutschen kann.


1. Selbstklebende Vliese

Ihr bekommt sie bei div. Händlern von div. Herstellern unter dem Namen "Stickvlies selbstklebend".
Grosser Vorteil ist, dass nichts gesprüht werden muß.


 Das Vlies wird mit der Schutzfolie nach oben einfach in den Rahmen gespannt. Dann wird an der oberen Inneseite des Rahmens die Schultzfolie leicht eingeritzt. Jetzt kann man im Rahmen die Schutzfolie abziehen und hat eine Klebefläche.


Die Klebekraft ist sehr höher als bei den Sprühklebern, das war bei all den getesten Vliesen sehr nahe beieinander. Am besten klebt das "OESD Hydrostick". Großer Nachteil der Stickvliese ist, dass sie komplett flächig mit einer Klebeschicht versehen sind, so gelangt viel mehr Kleber in die Maschine und an die Nadel, da diese sich nicht an klebefreien Stellen säubern kann, also dies bei Sprühkleber-Verwendung der fall ist. Preislich sind sie teurer als Sprühkleber und Vlies einzeln. 

Oft ist jedoch ein "Flicken" des Vlies nach dem Sticken möglich, wenn die Stickerei nicht zu groß ist, die Stickerei kann dann vorsichtig ausgerissen werden... das Loch im Stickvlies wird einfach durch ein Stück Vlies wieder gescchlosssen, das geht auch mehrmals. So kann man Material sparen und muß nicht dauernd komplett neu einspannen.

Sulky Filmoplast  und  Madeira Cotton Fix
Beides Vliese auf Papierbasis mit bereits aufgebrachter selbstklebender Schicht unter einer Schutzfolie
Filmoplast hat eine karierte Papierseite, dies ist ein Vorteil beim Zuschneiden.
Die Schutzfolie ist etwas steifer als bei Madeira Cotton, das "CottonFix" ist etwas dicker, aber dabei weicher. Das Madeira gefiel mir beim Einspannen besser. Es klebt etwas fester als das Filmoplast.

Da diese Klebevliese mit normalem Stickvlies definitiv eine höhere Klebekraft als Sprühkleber haben, lassen sie sich von der Rückseite innerhalb der Stickei (Lücken) eher schlechter entfernen. Bei manchen Stickereien wäre das ein Problem, weil diese durch das verbleibende Vlies zwischen Lücken sehr steif bleiben.

Für solche Anforderungen eignet sich dann eher ein selbstklebendes Stickvlies mit wasserlöslichem Vlies:
Freudenberg solufix:
Ein besonderes Produkt bei den selbstklebenden Stickvliesen, da sich der Vliesanteil und der Kleberanteil komplett auswaschen und dadurch die Stickereien lockerer werden. Ich verwende so etwas für grosse Stickereien auf Shirts oder anderen dehbaren Stoffen oder Frotteehandtüchern, wo die Stickerei auf keinen Fall steif sein darf, aber eine gute Fixierung notwendig ist, oder bei leichten Stoffen, sowie Seide u.ä, die keine "feste" Stickerei mit verbleibendem Vlies vertragen.

Noch ein anderes Konzept steckt hinter:
OESD Hydrostick:
Hier muß die Klebeschicht durch leichtes Anfeuchten aktiviert werden. Unter den vorgestellten Klebevliesen das flexibelste, da es ja keine Schutzschicht hat. Beim Einspannen dadurch einfacher zu handhaben und leichter zu spannen. Man braucht auch nicht in der Innenseite des Rahmens ausreissen, es wird nur mit Schwamm o.ä. minimal angefeuchtet. Die Klebewirkung ist sehr hoch, das Vlies kann nach dem Sticken ausgerissen werden.  Solange das Vlies feucht ist, kann das Material noch verschoben werden, nach dem Antrocknen klebt es sehr fest. Die Klebeschicht muß nach dem Sticken/Trocknen durch Wasser wieder gelöst werden. Dieses Vlies ist darf als maschinenschonend bezeichnet werden, da von der getrockneten Klebeschicht nichts in die Maschine und an die Nadel gelangt.


Sprühkleber
Unter den Namen "Sprühkleber", "Sprühfixierer", "Sprühzeitkleber" findet man diverse Sprühkleber zum Fixieren von Stoffen. Ich stelle Euch ein Paar vor und zeige Euch die Unterschiede und meine Erfahrungen.
Die Kleber unterscheiden sich in Klebekraft, Zusammensetzung und die Feinheit des Sprühnebels, sowie die Löslichkeit. Im Preis sind sie günstiger als die Klebevliese, schneller zu verarbeiten und haben i.d.R. eine geringer Klebekraft, eher haften sie. Alle Produkte sind natürlich FCKW frei.

Grundsätzlich ein Paar Tips zur Anwendung:
Man sprüht NIE an oder in der Nähe von Maschinen oder bei eingelegtem Rahmen.
Gesund ist Sprühnebel natürlich nie, genausowenig wie alles andere, das mit Sprühflaschen verwendet wird.
Die Kleber haben aber i.d.R. einen groben Sprühnebel mit schweren, groben Klebetröpfchen, die kaum streuen, d.h. er sprüht zielgerichtet auf und nicht in den ganzen Raum. Kurze Entfernung und wenig Aufsprühen hilft, unnötigen Sprühnebel zu vermeiden. Wenig reicht, die Produkte kleben sehr gut auch bei minimaler Aufsprühung. Grundsätzlich heißt die Devise: Nur dann wenn nötig und möglichst sparsam, es reicht völlig, wenn der Stoff gut haftet, damit er sich beim Sticken nicht verzieht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Sprühkleber aufzubringen. In der Regel spannt man das Stickvlies in den Rahmen und sprüht dann in die Mitte des Vlieses. Dies macht man, wenn man kleine Stücke besticken möchte, die man nicht einspannen kann oder wenn man das Stoffstück nicht einspannen möchte, wie z.B. bei dicken Materialien oder kleinen Stücken.

Man kann auch das lose Vliesstück vor dem Einspannen einsprühen. Dies muß man ja tun, wenn man den Stoff mit einspannt. Nur bei sehr wenigen Materialien ist es nötig zu kleben UND Einszuspannen. Einsprühen vor dem Einspannen hat aber grundsätzlich den Vorteil, dass man sich so den Rahmen weniger verschmutzt und der Stoff wirklich flach aufgeklebt werden kann. Ich bereite mir so manchmal ein Paar Stücke Vlies im Freien vor und verarbeite sie dann nach und nach. Die Haftwirkung der Kleber reicht immer ein Paar Stunden oder sogar Tage.

Zur Auswirkung der Sprühkleber auf die Maschinen findest Du am Ende ein Kurzinterview mit einer "Nähmaschinen-Fachfrau".
 

Und hier die einzelnen Sprühkleber im TEST:

Takter 650 (Brildor)
geruchsarm und der Sprühnebel ist eher grob, Haftkraft sehr hoch. Wäscht sich komplett aus bei der ersten Wäsche, jedoch nicht kaltwasserlöslich. Reinigung der Rahmen etc. mit warmem Wasser und Seife/Spüle gut möglich. Sehr gutes Preis/Mengen Verhältnis. (Preis: 3,19/100ml).

OESD Sprühkleber DK 505
In Produkteigenschaften und Klebeverhalten sehr ähnlich dem Brildor, Mehr Klebespuren am Stoff nach Abziehen. Riecht er mehr chemisch und läßt sich nicht ganz so präzise dosieren. (Preis: 2,70/100ml).

Madeira Sprühzeitkleber MSA 1100
Sehr hohe Klebekraft, feiner Sprühnebel, daher sehr sparsam im Verbrauch. Trocknet sofort und muß dann zügig verarbeitet werden. Hafteffekt verschwindet nach etwa 2-5 Tagen, muß also nicht zwangsweise ausgewaschen werden. Riecht leicht nach Zitrone und etwas chemisch. Hier fand ich den Geruch auch längerfristig sehr unangenehm, dieser Kleber würde für mich alleine deshalb ausscheiden.

Prym Sprühkleber
(Preis: 3,96/100ml)
Feiner Sprühnebel, gute Klebekraft, trocknet etwas langsamer auf, hat aber eine Besonderheit: Reinigung erfolgt mit Wasser und Seife, ist also vollständig auswaschbar aus Textilien UND Rahmen können einfach abgewaschen werden. Für viele Arbeiten ein großer Vorteil. Geruchsarm.

Mettler Webbond
(Preis: 4,03/100ml)
sprüht eher "spinnenetzartig" und grob, eher linienartig, das soll so sein, denn der Kleber hinterläßt so weniger Klebeflächen auf dem Vlies, so kann sich die Nadel in kleberfreien Bereichen gut reinigen. Am aufgeklebten Stoff bleibt nichts kleben. Vorteil: Klebt sehr lange, so kann man auch auf Vorrat Stickvliese herrichten,die man später verwenden möchte. Verschmutzung der Maschine geringer als bei anderen Klebern. Die Klebewirkung ist sehr gut,  das Produkt hat keinen auffälligen Geruch. Gehört zu meinen Favoriten.

Zum Reinigen habe ich Mettler GOO Away getestet.
er ist auf den Mettler Kleber abgestimmt. Einfach auf ein altes Tuch oder Wattebausch besprühen und Rahmen damit abreiben. Geht ganz leicht und ist auch geeignet, um mit Wattestäbchen in der Maschine leicht zu reinigen.

Nun soll es nochmal darum gehen, welche Auswirkungen Klebevliese und Sprühkleber auf die Maschinen haben und wie man Schäden vorbeugen kann bzw. richtig arbeitet.

Dafür hat mir Petra Neuhierl vom Nähpark ein Paar Fragen im Kurzinterview beantwortet:

1. Werden Nadeln und Innenteile der Maschine von Spühkleber schmutzig und damit in der Funktion beeinträchtigt?
Ja, die Nadeln werden von Klebevlies und auch Sprühkleber verklebt, dadurch kann die Funktion beeinträchtigt werden. Man kann die Nadel zwischendurch auch leicht reinigen, in dem man diese regelmäßig mit einem öligen Tuch abwischt, sie sollte häufiger gewechselt werden. Das Klebemittel wird in die Maschine transportiert und kann vor allem den Greifer beeinträchtigen.
Dies betrifft auch die Spulenkapsel, regelmäßige Reinigung ist unbedingt nötig, um Schäden zu vermeiden.

2. Wie oft sollte man die Maschine zum Kundendienst geben, wenn man öfter Sprühkleber/Klebevlies benutzt?
Beim regulären Kundendienst wird die Maschine hier entsprechend gereinigt und von Kleberesten befreit wird. Wer gerne und viel stick und mit Klebemittel arbeitet, sollte die Maschine mindestens einmal im Jahr zur Wartung geben.

3. An welchen Stellen und wie kann der Nutzer selbst seine Maschine selbst reinigen?
Je nach Greifersystem kann man die Greiferbahn und Spulenkapsel auch selbst reinigen. Bei Maschinen mit einer „oben liegenden Spule“ kann man die Spulenkapsel entfernen und hier Sprühkleber Reiniger auf ein Wattestäbchen oder Tuch geben und die Greiferbahn intensiv reinigen.

4. Müssen Rahmen gereinigt werden oder ist dies nur ein optischer Effekt?
Die Rahmen müssen nicht zwingend gereinigt werden, dies ist überwiegend ein optischer Effekt. Nur bei sehr feinen Stoffe können dicke Kleberreste hinderlich sein. 

5. Gibt es in diesem Punkt einen Unterschied in der Verwendung von selbstklebendem Stickvlies und Sprühkleber?
Bei selbstklebenden Stickvlies ist die Klebeschicht gleichmäßig und permanent das bedeutet die Nadel kann bei jedem Einstich den Kleber transportieren. Wenn man Sprühkleber vorsichtig dosiert besteht hier der Vorteil, dass sich die Nadel zwischendurch auch wieder „abstreifen“ kann. Bei Sprühkleber wie z.B. bei WEB Bond von Amann/Mettler der keinen Sprühnebel erzeugt, sondern die Klebefläche eher wie ein Netz aufsprüht ist hier die „Nadelreinigung“ noch eher gegeben. Ebenso kommt beim OESD Vlies, das mit Wasser aktiviert wird so gut wie nichts in die Maschine.

6. Welche Empfehlungen gebt ihr zur grundsätzlichen Verwendung von Sprühkleber/Klebevlies?


Unsere Empfehlung zur Verwendung von Klebemitteln ist diese nur dann zu verwenden, wenn es sich nicht vermeiden läßt und für gute Stickergebnisse nötig ist, doch die Empfehlung ist generell hier sehr dosiert zu Arbeiten und die Maschine regelmäßig zu Reinigen.



So ich hoffe, Ihr habt bis hierher durchgehalten und ein Paar Infos bekommen, die für Euch nützlich sind, ich habe beim Testen und Erstellen wieder eine Menge gelernt! Un dich weiß jetzt, was ich für mich persönlich bevorzuge!



Herzlichen Dank an Nähpark für das zur Verfügungstellen der Kleber und Vliese !
Ohne diese wäre der Test nicht möglich gewesen. Und ebenso ein Danke an Petra vom Nähpark für das Interview! Grossartig, wenn man Infos aus erster Hand von Leuten bekommt, die wirklich reichlich Erfahrung haben ! Ich lerne da auch immer noch dazu !

 


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Dienstag, 12. April 2016

Irgendwann...ganz bald....

Irgendwann oder ganz bald, geht es hier mit ganz viel Power weiter.
Ich habe einige neue Projekte und genäht habe ich auch ganz, anz viel, aber noch nichts davon fotorafiert. Es war nur etwas "Stau" hier wegen 3 noch geheimer Projekte, die fertigzustellen waren und den langen Osterferien und Zahnarztterminen und Hautarztterminen und Ischias-Beschwerden und, und, und.......

Das kommt hier auch mal vor, dafür gibt es bald ganz viel Neues.
Nächste Woche eine neue Stickdatei.... diesmal ITH, also "in-the-hoop"... was Niedliches, das direkt im Stickrahmen auch fast fertig genäht wird und ich verspreche Euch, ihr könnt das ALLE gebrauchen.


Ich wünsche Euch eine schöne, sonnige Woche, ich war gestern erst mal im Gartencenter und habe eingekauft, damit es hier auf der Terrasse und im Vorgarten auch wieder "blumig" wird. Und Gemüse wird im "Gartenhäuschen" auch vorgezogen.
Sonntagg ist Stoffmarkt in Freising und wer sich unserem Kaffee-Kränzchen anschließen möchte, ist hiermit natürlich eingeladen.
Alle Infos findet ihr hier bei fb.
 
Liebe Grüße

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Donnerstag, 24. März 2016

RUMS Osterkörbchen DIY Tutorial

Ich habe für uns ein Eierkörbchen genäht. Endlich mal genau passend zur Deko im Esszimmer. Da kommen dann unsere gefärbten Eier rein, die sind aber natürlich noch nicht fertig, also hier ein Bild mit Schokoeiern. Die habe ich mir beim Bäcker wirklich in blau- silber raussuchen lassen..... 


Vorweg möchte ich erwähnen, dass das Tutorial gar nichts Neues ist, die Anleitungen für die Kordelkörbchen sind ja schon Tradition und es gibt auch hier in blogs diverse. So hat meine Blog-Kollegin Jolijou (in ihrem neuen Buch) eine Körbchenanleitung OHNE Kordel, meine Probestickerin Sabine von der Streuterklamotte hat eine NUR aus Kordel, auch total Klasse....

Ich mache diese Körbchen und die passenden Untersetzer aus Hanfkordel MIT Stoffrestemantel. Auch dafür gibts Anleitungen, bestimmt genug. Ich mache es aber an ein Paar Punkten anders bzw. habe noch ergänzende Tips, deshalb habe ich doch kurz mitfotografiert. 

Erstmal war mir wichtig, dass die Körbchen einen schönen Mittelpunkt haben, deshalb drösele ich das Seil etwas auf und forme so den Anfang zu einer Spitze, die sich schöner rollen läßt.


 
Dann kann so ein Hanf-Seil sehr dicht sein, das ist fester als die Kunststoffseile. Ich möchte die Körbchen und Untersetzer aber sehr fest und stabil, da ist das weichere Kunststoffseil weniger geeignet.


Außerdem greife ich zu Naturmaterialien, wann immer es geht. Hat auch den Vorteil, dass meine Körbchen und Untersetzer hitzebestänig sind und in die Waschmaschine können.
 

Oft haben normale Maschinen Schwierigkeiten, da sauber durchzustechen.  Der Trick ist dann, nicht in die Mitte des Seiles  zu stechen, dort ist es ja noch dicker und dichter. Deshalb stellt den Zickzackstich so breit ein, dass er nur in das äußere Drittel des Seiles einsticht (hier 4,5 Breite, 4 Länge). Und benutzt habe ich eine 80er Jeansnadel. Nicht dicker, die braucht sonst ja noch mehr Platz zum Durchkommen! Ich kann auf meiner Maschine sogar mit einer normalen 70er Universalnadel nähen.


Wichtig ist beim Nähen, dass nichts verkantet, also immer langsam nähen, und nicht am Nähgut ziehen oder schieben. Nadeln brechen meist nur dann, wenn sie verkanten... also schön laufen lassen, der Transporteur transportiert das Nähgut schon, ihr steuert nur ein bisschen die Richtung. So geht das auch mit einer kleineren und nicht so kräftigen Maschine gut. Die ersten Paar Runden sind etwas fitzelig, danach läuft es wie von selbst. Ein besondere Füßchen braucht man nicht, ich habe das Universalfüßchen mit 9mm drauf.

Ich verwende auch breitere Stoffstreifen, als ich in Anelitngen gesehen habe, dann geht das Wickeln nämlich schneller und man hat nicht noch 5 Stoffschichten, die sich überlappen, sondern kann schön diagonal wickeln. 
Dazu kann man Stoffstücke auf der ganzen Stoff-Breite schneiden, (also 1,40 an einem Stück), das mache ich mit dem Snaply Schneidelineal, ich schneide auf 35 mm. 




Oder man kann Stoffrestestücke in diese Breite schneiden und zusammennähen (geht auch ohne nähen, finde ich bei kleineren Stücken aber sehr zeitraubend und mühsam zu wickeln). Schnellste Variante ist natürlich ein gemusterter Stoff und davon gleich 1,40 m lange Bänder runterschneiden. 

 
So habe ich erst einen  Untersetzer gemacht, da muß man immer nur rundherum nähen, während das Nähgut flach aufliegt auf dem Nähtisch, das kann ich dann so herum besser.


Möchte man ein Körbchen, sollte man erst den Boden als Platte machen, damit das Körbchen schön steht und dann erst mit der linken Hand ein bisschen den Boden anheben beim Nähen, so entsteht eine Rundung im Korb, je mehr man anhebt, desto steiler wird die Rundung. 

 
(Hier habe ich das Körbchen links von der Maschine, da ist mehr Platz für die Rundung als unter dem Nähfuß, dafür kann unter dem Nähfuß die Platte flacher liegen) Hat man einen Freiarm, kann man so auch eine Art "Becher" oder "Vase" herstellen. Muß ich unbedingt auch noch mal ausprobieren, da müsste man dann eben die Rundung in die andere Richtung machen, also nach unten.


Ich möchte am äußeren Rand von meinem Körbchen einen glatten Abschluß, also habe ich auch hier wieder die Zwirnung vom Seil aufgedröselt... 


So läuft es sanft spitz zu und ich kann am oberen Rand einen glatten Abschluß hinbekommen. gefällt mir persönlich besser. 

 

Für einen Untersetzer mit 15 cm Durchmesser braucht man bei 5mm Seilstärke ca. 3,50m Seil, für das Körbchen habe ich 5,50m gebraucht. Stoffstreifen kann man ca. das 3,5-fache der Seillänge rechnen, je nachdem wie schräg man wickelt.

 

Ich werde meine StoffresteKiste in 35 mm Streifen schneiden und mir noch was ganz Grosses machen.... 

Ich wünsche Euch allen schöne Ostern... hier sind die Kinder schon groß, da ist das nicht mehr soooo die Aufregung, außer einem netten Osterfrühstück und Eier"klicken" spielen (Eine Art "Boule" mit den bunten gekochten Eiern) läuft das hier eher dezent, wir entspannen einfach ein bisschen und hoffen auf nettes Wetter.
Das Körbchen darf jetzt noch zu RUMS

EDIT: Die Kordel bekommt man oft als Wäscheleine in der Haushaltswarenabteilung beim Supermarkt oder Droeriemarkt. Und natürlich in jedem Baumarkt, da gibts die als Meterware von der Rolle oder als fertiges Bündel. Online bestellen ist günstiger, dauert aber länger. Manchmal steht es auch unter "Juteseil"... ist ein minimaler Unterschied, geht aber genauso gut. Sisal ist eher zu grob.


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